Steven Klein bleibt Vorsitzender Mitglieder-Versammlung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen

SCHIFFWEILER Der aktuelle Vorstand des Ortsverbandes Schiffweiler von Bündnis 90/Die
Grünen bleibt für die nächsten zwei Jahre unverändert im Amt. Das bestätigte jetzt die Mitglieder-
Versammlung in der „Lindenstube“ in Stennweiler. Steven Klein ist und bleibt Vorsitzender, Peter
Treitz Schatzmeister, Arnold Ilgemann Schriftführer und Jutta Feit Beisitzerin. Klein wurde auch als
Delegierter für den Landes- und den Kleinen Parteitag gewählt, Arnold Ilgemann als Ersatz-
Delegierter.
In seinem Rechenschaftsbericht verwies der alte und neue Vorsitzende zunächst auf die soeben
gestartete Petition zur Halde Reden. Die Grünen bekennen sich darin ausdrücklich zu einer
Standort-Entwicklung mit nachhaltiger Nutzung der Halde im Sinne eines „sanften Tourismus“
sowie zu einem effektiven Standort-Management, das aber Mensch und Natur verpflichtet sein
sollte. Eine öffentliche Befahrbarkeit des Haldengipfels lehnen sie hingegen ab.
Erneut plädierte die Versammlung für weniger Flächenverbrauch in der Gemeinde. Im Interesse des
Klimaschutzes müsse die Kommune deutlich zurückhaltender sein beim Versiegeln naturnaher
Flächen. Des Weiteren sprachen sich die Mitglieder erneut gegen Rallye-Veranstaltungen auf
Gemeindegebiet aus, ebenso gegen das Anlegen weiterer Steingärten im privaten Bereich. Statt
dessen plädierten sie dafür, gemeindeeigene Wiesen durch spätes Mähen zum Blühen kommen zu
lassen, um Insekten so mehr Nahrung anzubieten.
Kritisiert wurden auch die illegalen Rodungen während der jetzigen Brut- und Setzzeit, sowohl in
der bebauten als auch in der unbebauten Ortslage. Diesbezüglich interessiert die Grünen, zu
welchen Maßnahmen die bei der Polizei oder beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz
erstatteten Anzeigen führten. Sie befürchten nämlich, dass diese ohne Konsequenzen „im Sande
verlaufen“.

3 Kommentare

    • hanskarmann

      Der Ortsverband der Grünen hat kein Interesse das Feuer zu verbieten!
      Allerdings darf es sich beim „Brennmaterial“ nur um dafür geeignetes Holz handeln. Das sind die gleichen Regeln wie beim Holzfeuer zu Hause im Ofen.
      Und daran wurde sich offensichtlich nicht gehalten!

      Antworten
    • PH

      Ich bin noch immer entsetzt über das Feuer auf der Alm. Ich bin auch entsetzt, dass die Grünen ein Feuer gut heißen, wenn es aus entsprechendem Material entzündet wird. Ein Feuer produziert CO2 und uns wird aus der Politik täglich gepredigt, dass wir CO2 unbedingt einsparen müssen. Wieso heißen die Grünen ein Feuer gut? Nein!!! Kein CO2-Ausstoß nur für den Fun! Das ist gegen den Zeitgeist!

      Der Kommentar von Rerg ist unsachlich. Solche Kommentare sind eine Beleidigung.

      Antworten

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