Unsere Pressemitteilungen 2009

Pressemitteilungen in 2009

28.04.2009

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg fordert: Kein Baumschnitt während der Vogelbrut

Alexander Raphael, Vorsitzender des Gemeindeverbandes von BÜNDNIDS 90/DIE GRÜNEN in Rehlingen-Siersburg, lehnt die von der Gemeinde geplanten Rückschnittmaßnahmen an Robinien in der Konrad-Adenauer-Straße in Rehlingen zum jetzigen Zeitpunkt aus Gründen des Artenschutzes strikt ab. Ein massiver Formschnitt mitten im Brutgeschäft der heimischen Vogelwelt, so wie von der Gemeinde geplant, sei nicht verantwortbar. Außerdem verstoße eine solche Maßnahme gegen geltendes Naturschutzrecht. Auch seien die Robinien, deren Blütezeit bald beginnt, eine ganz ausgezeichnete Bienenweide. Raphael fordert die Gemeinde daher auf, den Schnitt mindestens bis in die Zeit nach der Blüte und bis zum Abschluss des Brutgeschäfts zu verschieben. Somit wäre ein wertvoller Beitrag zum Schutz der heimischen Vogel- und Insektenwelt geleistet.

Auch beim Wegebau werde in Rehlingen-Siersburg wenig Rücksicht auf die Natur genommen. So sei beim Ausbau der Zuwegung zur Brunnenstube in der verlängerten Itzbacher Straße in Siersburg das Abraummaterial in einen Schilfstreifen geschoben worden, womit wertvolle Biotopstrukturen zerstört worden seien.

Alexander Raphael will sich mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verstärkt für die Naturschutzbelange in der Gemeinde Rehlingen-Siersburg einsetzen, damit solche Vorfälle zukünftig vermieden werden.

 

15.04.2009

Gemeindeverband von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN bleibt beim Thema „Badegewässer Nied“ am Ball

Die Nied ist ein naturnahes und sauberes Fließgewässer. Sie ist weiterhin ein Badegewässer, welches jedoch seit einigen Jahren für den Badebetrieb gesperrt ist. Die Folgen dieses „EU-Badeverbotes“ werden nach Ansicht von Alexander Raphael, dem Vorsitzenden des Gemeindeverbandes von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN in Rehlingen-Siersburg zu wenig ernst genommen.

Wahrnehmbar sei lediglich die infolge des Nachfragerückgangs erfolgte Schließung des Hemmersdorfer Campingplatzes, womit wieder einmal eine Möglichkeit der Naherholung, die insbesondere bei Jugendorganisationen sehr beliebt war, entfallen sei. Zum anderen erfahre der Fluss seither eine nicht gerechtfertigte Abwertung in der öffentlichen Wahrnehmung: „Wenn Eltern ihre Kinder davor warnen, mit dem Wasser in Berührung zu kommen, so ist das schlicht übertrieben“, so Raphael weiter. Ziel müsse es sein, die Option auf die Wiederinbetriebnahme der vorhandenen Badestellen unbedingt aufrecht zu erhalten: „Wir wissen um die eingeschränkten Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Frage, ob das EU-Badeverbot in absehbarer Zeit wieder aufgehoben sein wird oder nicht, die Gemeinde sollte aber die flankierenden Maßnahmen keinesfalls aus dem Blickwinkel verlieren!“. Dazu gehöre auch die Klärung der Frage der Badeaufsicht, was im Zusammenhang mit der Auflösung des DLRG-Ortsverbandes Hemmersdorf durchaus zum Problem werden könne.

BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN wollen bei diesem Thema am Ball bleiben. Angesichts des erfreulichen „Kläranlagen-Baubooms“ dies- und jenseits der Staatsgrenze sei die Wahrscheinlichkeit durchaus gegeben, dass die Niedaltdorfer Messstation in baldiger Zukunft wieder badegewässerkonforme Werte liefere. Für diesen Fall müsse die Gemeinde Rehlingen-Siersburg gewappnet sein. Dies erfordere auch ein sanftes Tourismuskonzept für das Niedtal, welches nicht zuletzt die Entwicklung der Siersburger Campingplätze mit berücksichtige.

 

03.04.2009

Verkehrspolitik: Gemeindeverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Überplanung des ÖPNV in Rehlingen-Siersburg

Der Personennahverkehr hat im Saarland einen schweren Stand. Deutschlands höchster Motorisierungsgrad, ein auffallend dichtes Straßennetz und ein weniger ausgeprägtes Umweltbewusstsein haben dazu geführt, dass der ÖPNV im Bundesvergleich zunehmend ins Hintertreffen gerät. „Doch das Thema muss zurück auf die Agenda“ fordert Alexander Raphael, Vorsitzender des Gemeindeverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Rehlingen-Siersburg. Er moniert, dass das bis vor einigen Jahren bestehende Anruf-Sammeltaxi der Gemeinde sang- und klanglos eingestellt worden sei, ohne die Gründe der zuletzt geringen Inanspruchnahme näher zu erforschen. Ein bereits Mitte der 1990er Jahre entstandenes Gutachten mit Vorschlägen zur Verbesserung der ÖPNV-Situation sei ohne Not wieder in der Schublade verschwunden.

Um der Niedtalbahn die im politischen Spektrum weitgehend konsensfähige Zukunftsperspektive zu geben, bedürfe es aber vor allem der Überplanung des straßengebundenen ÖPNV in der Gemeinde: „Die Anforderungen an einen zeitgemäßen Busverkehr in Rehlingen-Siersburg sind ebenso vielschichtig wie gerechtfertigt. Er soll Zubringerfunktionen zur Schiene erfüllen und der Problematik des Schülerverkehrs zu den Grund- und weiterführenden Schulen gerecht werden. Letzteres ist vor allem im Zusammenhang mit Betreuungsangeboten und den sich verändernden Trends bei der Schulstandortwahl zu sehen“.

Im gleichen Zuge ließe sich erfreulicherweise auch die Verbesserung der Anbindung der kleineren Ortsteile an die Hauptorte im Niedtal und an das Mittelzentrum Saarlouis bewerkstelligen: „Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Das wird die Wirtschaftlichkeit des Verkehrsangebotes verbessern“. Zur Senkung des durch die Gemeinde zu erbringenden Deckungsbeitrages sollen nach Vorstellung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch wieder bedarfsgesteuerte Systeme wie das Anruf-Sammeltaxi in Rehlingen-Siersburg zum Einsatz kommen.

 

17.02.2009

Gemeindeverband Rehlingen–Siersburg nominiert Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung stellte der Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 12. Februar die personellen Weichen für die am 7. Juni 2009 stattfindenden Kommunalwahlen.

Neben einem Ausblick über die zukünftigen kommunalpolitischen Handlungsfelder mit den Schwerpunkten „Familien-, Schul-, Umwelt- und Energiepolitik“ stand die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten im Mittelpunkt, die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im künftigen Gemeinderat vertreten sollen. Mit überwältigender Mehrheit wurde dabei der Vorsitzende Alexander Raphael auf den ersten Listenplatz gewählt. Auf Platz 2 folgt der zweite Vorsitzende Alexander Lill, die weiteren Listenplätze werden von Gisela Schäfer, Lothar Klauß, Johannes Simon, Irene Rosenkränzer und Bernhard Bonn eingenommen.

Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2009

„Zeit für Veränderung“: Die Kandidaten für den Gemeinderat: Von links nach rechts Vorsitzender Alexander Raphael, Lothar Klauß, Irene Rosenkränzer, Alexander Lill, Gisela Schäfer und Johannes Simon.

 

09.02.2009

Energiepolitik: Gemeindeverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Ausbau der energetischen Nutzung der Sonnenenergie

Der Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die Nutzung der Dachfläche des kommunalen Bauhofs in Siersburg seit letztem Jahr 2008 zum Zwecke der energetischen Nutzung der Sonnenkraft, sieht jedoch dringenden Bedarf für weitere kommunale Investitionen im Bereich erneuerbarer Energiegewinnung, speziell der Photovoltaik.

Der Vorsitzende des Gemeindeverbandes Rehlingen-Siersburg Alexander Raphael sieht angesichts der sich zuspitzenden Bedrohung durch den Klimawandel und der zunehmend knapper werdenden Ressourcen an fossilen Brennstoffen, und infolge dessen deren stetiger Preissteigerung, einen Umbau der Energielandschaft hin zur regenerativen Energiegewinnung als eins der für „die gesamte Menschheit“ wichtigsten Ziele an.

Als am ökologischsten und auf lange Sicht am effizientesten hat sich die energetische Nutzung der direkten Sonneneinstrahlung mittels Photovoltaik- und Solarkollektoranlagen erwiesen, die, im Gegensatz zu allen anderen regenerativen Energiegewinnungsarten, im Betrieb die Umwelt in keinster Weise beeinträchtigen und auch die höchste Akzeptanz in der Bevölkerung genießen.

Raphael fordert in diesem Sinne Bürgermeister Silvanus sowie den führenden Gemeinderat Rehlingen-Siersburg auf, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben. Die Gemeinde verfügt noch über viele weitere bisher solarenergetisch brachliegende Dachflächen, wie Hallen- und Schuldächer sowie Sportanlagen, die förmlich danach rufen, solartechnisch genutzt zu werden. Die Investitionen in diesen Bereichen rechnen sich langfristig nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern auch finanziell bereits mittelfristig durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Und eins ist sicher: „Die Sonne schickt keine Rechnung an die Gemeinde“.

 

05.01.2009

Verkehrspolitik: Aktiv werden für eine erfolgreiche Niedtalbahn

Das derzeitige Zugangebot auf der Niedtalbahn ist zwar quantitativ, aber nicht qualitativ geeignet, um den Personenverkehr auf der Strecke Dillingen – Niedaltdorf (– Bouzonville) auf Dauer zu sichern. Das Problem dabei ist der Fahrplan, der beim Umsteigen in Dillingen in/aus Richtung Saarbrücken allzu oft sauer aufstößt. So verfehlen die Regionalisierungsmittel, die das Land für diese Strecke aufbringt, ihre Wirkung.

Der Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN fordert daher die Kommunalpolitik auf, sich „in einer neuen Qualität“ mit dem Thema zu befassen. „Die mittelfristigen Planungen auf Landesebene eröffnen unserer Bahnstrecke Chancen, die es unbedingt zu nutzen gilt“ sagt der Vorsitzende Alexander Raphael. So müsse die geplante Verdopplung der RegionalBahn-Verbindungen zwischen Saarbrücken und Dillingen zum Anlass genommen werden, die Beseitigung des Umsteigezwangs für Kunden aus dem Niedtal in die Landeshauptstadt zu bewerkstelligen. Die unterschiedlichen Traktionsarten (Strom/Diesel) seien dabei kein großes Hindernis. Vielmehr könne der Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen dadurch insgesamt minimiert werden. „Bereits heute werden für den Betrieb zwischen Dillingen und Niedaltdorf zwei Dieseleinheiten eingesetzt. Eine davon nur in der Verkehrsspitze. Denkbar ist es, den Verkehr auf der Niedtalbahn inklusive der Fahrplanverdichtung auf der Saarstrecke mithilfe eben dieser zwei Fahrzeuge zu bewältigen. Und als Bonbon hätte man den Umsteigezwang in Dillingen gleich mit beseitigt.“

Der Gemeindeverband Rehlingen-Siersburg von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN setzt sich für eine klimafreundliche und nachhaltige Verkehrspolitik ein. Dazu müssten mitunter auch auf lokaler Ebene Aktivitäten entfaltet werden um bestehende Strukturen zu reorganisieren und damit die Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raumes zu stärken.

//

Verwandte Artikel